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Die Oberstufe

» Die Hauptunterrichtsepochen der Oberstufe
» Praktika und Exkursionen

Der Begriff der Oberstufe hebt sich deutlich vom staatlichen Gymnasium ab. Mit dem
Beginn der sog. Reifezeit, die die Pubertät in die Erwachsenenwelt überleitet, erwacht
im Jugendlichen mehr und mehr das Interesse an der Welt und den in ihr wohnenden
beruflichen und sozialen Möglichkeiten. Um diesen erwachenden Fähigkeiten gerecht
werden zu können werden die Arbeitsmethoden dahingehend verändert, dass sie
Perspektiven für die Zukunft der Jugendlichen aufzeigen. Dies ist mit ein Grund, dass
ab der 9. Klasse Fachlehrer die Epochen des Hauptunterrichts übernehmen und der
Klassenlehrer durch den Klassenbetreuer ersetzt wird, der nun mehr eine adminis-
trative Aufgabenstellung für die Klasse innehat.

Den Unterricht ergänzen sollen in der Oberstufe Theaterstücke in der 11. und 12.
Klasse, Praktika und Exkursionen in der 9., 10. und 12. Klasse, das Sozialpraktikum
in der 11. Klasse und die, einer Facharbeit entsprechende Jahresarbeit in der 12.
Klasse.

Einen eigenen Schwerpunkt erhalten die ab der 9. Klasse neu hinzukommenden
Fächer Kunstgeschichte und die Fächer des künstlerisch –handwerklichen Unterrichts.

Rechts in der Bildergalerie sehen sie » » »
1. Arbeiten aus dem Kunst- bzw. künstlerisch –praktischen Unterricht der 11. und 9. Klasse,
2. Ein Klassenfotto der 12. Klasse im Schuljahr 2002/03 bei ihrer Reise nach Budapest
3/4. und die große Ausstellungsfläche auf der Vernissage im März 2004 der 11. Klasse





Die Hauptunterrichtsepochen der Oberstufe

Die Geschichte des 20. Jahrhunderts wird in der 9. Klasse nochmals aufgegriffen,
allerdings diesmal unter dem Gesichtspunkt von Ursache und Wirkung, da nun das
Erüben der Urteilsfähigkeit im Mittelpunkt des Erziehungsansatzes steht. Das Ziel
ist, vom gefühlsmäßigen Urteilen weg- und zum verstandesmäßigen Urteilen hin
zu kommen. Das ist auch der Ansatz der Kunstgeschichte und der künstlerisch –
handwerklichen Unterrichtsfächer.

Die Parzivalepoche im Deutschunterricht der 11. Klasse wird ergänzt von der Faust-
epoche der 12. Klasse. Beide Epocheninhalte beinhalten das Zusammenwirken von
Denken, Fühlen und Wollen in besonderen Maße und ermöglichen dadurch den Ent-
wicklungsschritt von der Analyse zur Synthese. Auch in der Mathematik, der Chemie
und Biologie, sowie in der Physik und der Geographie werden Gesetzmäßigkeiten
und Phänomene bearbeitet, die dazu wichtige Entwicklungsansätze bereithalten.



Praktika und Exkursionen

Ergänzend zum Unterricht und zur Unterstützung der Entwicklung hin zum hand-
lungsfähigen Menschen finden in den Klassen der Oberstufe verschiedene Praktika
bzw. Exkursionen statt.

In der 9. Klasse findet jährlich das Forstpraktikum statt. Eine Woche lang arbeiten
die Schüler unter der Anleitung von Forstfachleuten im Wald.

Während des Vermessungspraktikums der 10. Klasse erarbeiten die Schüler
in Anlehnung an die Trigonometrieepoche im Fach Mathematik eine maßstabsge-
naue Karte, nachdem sie den dazu gehörigen Landschaftsausschnitt exakt ver-
messen haben.

Das 14tägige Sozialpraktikum führt die Schüler in den Bereich der Alten- Behinderten-
oder Krankenpflege. Alleine und auf sich gestellt erlebt in dieser Zeit der Schüler nicht
selten die Grenzen seiner seelischen Belastbarkeit.

Neben Exkursionen zum Fachbereich der Physik und Chemie finden von der 9. – bis
zur 11. Klasse regelmäßig Exkursionen in Kunstgeschichte statt. Zeichnen und die
Erarbeitung von Bildbetrachtungen sind dann die Aufgabenstellungen.

In der 12. Klasse
findet im Rahmen der Architekturepoche eine 7-tägige Kunstreise statt, die Aufgaben-
stellung ist nun für jeden Schüler einen Beitrag für einen Architekturführer (z.B. Prag
und Budapest) der besuchten Stadt zu erarbeiten.



   
 
 
 
 
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