Mannigfaltige Formen der Begegnung entstehen innerhalb
der Schulgemeinschaft.
Die Waldorfschule ist bestrebt, diese Formen in besonderer
Weise herbeizuführen,
stärkt sich doch soziales Verhalten auch über den
Klassenverband hinaus in der
gegenseitigen Wahrnehmung. So führen beispielsweise die
Schüler in bestimmten
Abständen an den Monatsfeiern vor, was sie im Unterricht
erarbeitet haben. So entsteht ein buntes Bild von Darbietungen,
an dem auch Eltern mehrmals im Jahr als Zuschauer teilhaben
können. Diese Darbietungen geben nicht nur einen Einblick
in
den Lehrplan, sie vermitteln auch etwas von der Begeisterung
und dem Lebensgefühl
der Kinder.
Besondere Höhepunkte im Schulleben sind die Klassenspiele.
In der 8. und 12. Klasse
wählt sich eine jede Klasse ein Schauspiel, das sie dann
öffentlich der zahlreich ver-
sammelten Schulgemeinschaft darbietet. Besonders in der 12.
Klasse werden die
Stücke meist so gestaltet, dass nicht nur für die
Jugendlichen, sondern auch für die
Zuschauer neue Erlebnishorizonte eröffnet werden. Aber
auch Darbietungen des
Schulorchesters und des Schulchores, Eurythmieaufführungen
der höheren Klassen
sowie die Präsentation von Jahresarbeiten der 12. Klässler
sind in diesem Zusammen-
hang hervorzuheben. Auch an der Gestaltung der Jahresfeste
ist die ganze Schulge-
meinschaft beteiligt, sei es nun, dass sich Schüler,
Eltern und Kollegen und Kollegin
nen beim Sommerfest begegnen oder aber in der Weihnachtszeit
zu den Weihnachts-
spielen zusammentreffen. Der alljährliche Martinimarkt
bietet Gelegenheit zum
gemeinsamen Tun und schließlich auch zum Einkauf handgefertigter
Geschenke
und zum gemütlichen Beisammensein in Kaffee- und Teestuben.
Eine weitere Begegnungsmöglichkeit sind neben regelmäßig
abgehaltenen Eltern-
abenden die Arbeitskreise. Sie bieten Möglichkeiten der
Mitgestaltung an unserer
Schule. Die Mitarbeit in den Kreisen stärkt das Gemeinschaftsbewusstsein
und macht zudem Spaß.
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